Ausgabe

Straßenbahn Magazin 04/19

Wo und wie lang die Auswanderer noch fahren

Nach 50-Jahren endet an der Saale die Tatra-Ära

Inhaltsverzeichnis

Ausgabe 04/19

Betriebe

Es herbstelt im zweiten Frühling.

Altwagen in Rumänien auf der Spur – Fast alle rumänischen Straßenbahnbetriebe setzen noch gebrauchte Klassiker aus dem Westen ein. Doch längst beginnt auch in Rumänien der Umbruch: Im ganzen Land bestellen die Betriebe Niederflurwagen, die Düwags, Tatras und Co. ablösen, und auch jüngere Gebrauchtwagen ersetzen ältere „Vorfahren“

Vier Wagen zu wenig.

Darmstadt: Fahrzeugmangel führt zu Betriebseinschränkungen – Schon seit Längerem hat die HEAG mobilo mit einem Engpass in ihrem Fahrzeugpark zu kämpfen. Die jüngste Entwicklung: Der Betrieb auf der Linie 1 wurde weitgehend eingestellt. Die Probleme sind vielschichtig

Fehlstart am Inn

Innsbruck: Neubaustrecke ins Olympische Dorf eröffnet – Seit Ende Januar fahren zwei neue Tram-Linien auf Innsbrucks Hauptverkehrsachse. Verzögerungen bei der Lieferung und Zulassung der neuen Flexitys sowie betriebliche Anfangsschwierigkeiten trüben aber den freudigen Anlass

Endspiel an der Saale.

Halles letzte Tatras vor dem Abschied – Mit dem Abschluss der Baustelle Steinstraße und dem sich damit reduzierenden Fahrzeugbedarf endet im Mai 2019 das Kapitel Tatrawagen in der Saalestadt. Was bleibt, sind die Museumswagen in Obhut der Halleschen Straßenbahnfreunde

Fahrzeuge

Stadtbahn rot-weiß in NRW.

Die letzten Wagen im „Nordrhein-Westfalen- Lack“ –Wo Straßenbahnfreunde aktuell noch Fahrzeuge in den einst weit verbreiteten, fast landeseinheitlichen rot-weißen Nahverkehrsfarben finden und wie es in den 1970er-Jahren überhaupt zu diesem Look kam

Über den Tellerrand

Tw 221 und Bw 1041 der ÜSTRA Hannover – Ein von Waggonbau Credé hergestellter Probezug sollte 1938 zeigen, welche technischen und konstruktiven Fortschritte im deutschen Straßenbahnbau Einzug halten könnten. Nachhaltig war der Blick über den Tellerrand der hierzulande sehr konservativen Fahrzeugbau-Philosophie aber nicht

Kurzer Kopf für längere Züge

Großraum-Beiwagen der DÜWAG ab 1959 – Gegen den neuen Gelenkwagen hatte der Großraumwagen keine Chance mehr – mit ihm schon. Weil für die vielerorts steigende Fahrgastnachfrage die Kapazität eines Sechsachsers oft nicht ausreichte, entwickelte die DÜWAG den Großraum-Vierachser als Anhängwagen weiter. Von der auf den Gelenkwagen abgestimmten Konstruktion wurden über 200 Exemplare gebaut

Geschichte

Nostalgisch zum Pumpkin-Festival & Co..

Das Western Railway Museum bei San Francisco – Vor über 60 Jahren begann die Bay Area Electric Railroad Association damit, zur Verschrottung anstehende Straßenbahnen und Interurban-Wagen zu sammel. Heute ist aus der Initiative ein Museum nebst angeschlossener Tram- und Interurban-Strecke geworden

Nur für Mitarbeiter!.

München: Personalwagen bei der Tram –Wenn der Betrieb ruhte und die Stadt schlief, ließen Verkehrsbetriebe eigens für ihre Schichtarbeiter Wagen über die Gleisnetze rollen. München leistete sich sogar untertags spezielle Fahrten für das Werkstättenpersonal. Peter Schricker erinnert an das Kapital der Personalwagen an der Isar, das vor einem Vierteljahrhundert zu Ende ging ...