November-Ausgabe seit 18. Oktober am Kiosk!

Die Nummer 11/2019 (November) von STRASSENBAHN MAGAZIN ist seit 18. Oktober im Handel erhältlich. Freuen Sie sich auf die spannende Titelgeschichte über 30 Jahre Niederflur-Fahrzeugtechnik bei deutschen Betrieben und viele weitere aktuelle und historische Beiträge aus der Welt der Straßenbahn! Händler in Ihrer Nähe, bei denen Sie das Heft erhalten, finden Sie übrigens unter www.mykiosk.com
 
 

Die Rheinische Bahn­gesellschaft in Düsseldorf

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Die Vierachser, die noch etliche Jahre im Düsseldorfer Betriebshof Steinberg abgestellt blieben, wurden mit einer Ausnahme verschrottet. Aus diesem entstand in den Jahren 1975/76 ein moderner Fahrschulwagen. An Türen verblieb auf jeder Wagenseite nur noch die jeweils vordere Einfachtür. Die Führerstände erhielten dahinter ein zusätzliches Fahrpult für den Fahrlehrer, mit dem auch diverse Störungen simuliert werden konnten. Der Innenraum wurde als »rollendes Schulungszimmer« ausgestattet. Außerdem erhielt der Wagen am A-Kopf einen Einholmstromabnehmer und am Heck eine Scharfenbergkupplung, um den Betrieb mit Beiwagen und Kuppelvorgänge üben zu können.

Die Ellok aus Neuss

Neben den Personenwagen gelangte eine kleine Ellok nach Düsseldorf, die 1960 von Wuppertal übernommen worden war und sich von 1966 bis zur Einstellung 1971 als Rangierfahrzeug im Depot nützlich gemacht hatte. Sie sollte eigentlich in Düsseldorf als Rangierlok in der Hauptwerkstätte Erkrather Straße verwendet werden, blieb aber lange Jahre abgestellt. 1986 wurde sie an eine Museumseisenbahn abgegeben, wechselte auch dort den Besitzer und gelangte schließlich 1999 an die Bergischen Museumsbahnen und damit in die Nähe ihres Erstbesitzers Barmer Bergbahn, der sie 1929 selbst gebaut hatte. Einzelheiten zur Nummerierung enthält die Tabelle.

Je weiter die Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Rheinische Bahngesellschaft voranschritt, desto mehr entspannte sich die Lage im Düsseldorfer Fuhrpark. So sank auch der Bedarf an Gebrauchtwagen. Abgesehen von dem bunt gemischten Einsatzbestand in der Rheinstadt hat diese Maßnahme aber noch einen anderen, positiven Nebeneffekt: Schließlich blieben da durch verschiedene Trieb- und Beiwagen längst stillgelegter Straßenbahn-Betriebe erhalten.

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siehe Bildunterschrift
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