Die Abwechslungsreiche: Berns Linie 6

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Hier lohnt ein Blick auf die Fassade des alten historischen Museums, welches 1908 dem Neubau des Casinos weichen musste; auf Initiative des Berner Architekten Henry Berthold von Fischer wurde die Fassade erhalten, an den Thunplatz versetzt und hier in ein Wasserspiel eingebunden. In diesem Bereich befinden sich die Botschaften einiger Länder.

Weiter geht es die Thunstrasse gerade hinaus, das Ambiente ist allerdings nicht ganz so vornehm wie bisher. Dies ist – mit Wohnblocks und Geschäften – eher ein Quartier der »normalen Leute«. Neben der Haltestelle Brunnadernstrasse befindet sich das bis 2011 genutzte Tramdepot Burgernziel. Die Linie 7 biegt nach links in den Ostring ein, wir nach rechts in die Muristrasse, auch sie wieder eine Allee.

Nach dem Wittigkofenweg erhebt sich auf der linken Seite der große Komplex des Weltpostvereins, dem sich weitere Bürogebäude anschließen. An der Haltestelle Egghölzli biegen die Gleise der Linie 8 nach links in  die Worbstrasse.

Unsere Strecke wird nun eingleisig. Hinter dem Waldstück, das der Haltestelle ihren Namen gegeben hat, spürt man schnell, dass wir die Großstadt verlassen haben und nach Muri hinein fahren. Alles wirkt ein bisschen kleiner, beschaulicher, aber auch überschaubarer.

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