November-Ausgabe seit 18. Oktober am Kiosk!

Die Nummer 11/2019 (November) von STRASSENBAHN MAGAZIN ist seit 18. Oktober im Handel erhältlich. Freuen Sie sich auf die spannende Titelgeschichte über 30 Jahre Niederflur-Fahrzeugtechnik bei deutschen Betrieben und viele weitere aktuelle und historische Beiträge aus der Welt der Straßenbahn! Händler in Ihrer Nähe, bei denen Sie das Heft erhalten, finden Sie übrigens unter www.mykiosk.com
 
 

Der unterirdische Straßenbahnabschnitt Berlins

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August 1914 auch die polizeiliche Genehmigung vorlag, hatte man bereits mit der Bauvorbereitung begonnen, und man beschloss trotz Kriegsausbruchs weiterzuarbeiten.

Der eigentliche Tunnelbau begann am 7. Dezember 1914 mit dreimonatigen Ausschachtungsarbeiten. Man arbeitete in einer offenen Baugrube, die nur im Straßenbereich abgedeckt war. Ursprünglich war die Fertigstellung des Tunnels für Herbst 1915 geplant, doch durch den Krieg verzögerten sich die Arbeiten.

So wurden die Tunneldecken zwischen Oktober und November 1915 hergestellt und im Juli 1916 die Gleise und Oberleitungen verlegt. Der Tunnel besaß vier Gleise, von denen die östlichen beiden für die Große Berliner Straßenbahn und die beiden westlichen für die Berliner Elektrische Straßenbahn AG (BESTAG) vorgesehen waren.

Die nördliche viergleisige Tunnelausfahrt befand sich zwischen der Humboldtuniversität und der Neuen Wache, dann teilte sich der Tunnel und endete mit jeweils zwei Gleisen östlich und westlich der heutigen Staatsoper.

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