Ausgabe

Straßenbahn Magazin 03/22

Nach dem Adler, vor der U-Bahn: „Straßaboh“ in Fürth - Warum in Nürnbergs Nachbarstadt nach 99 Jahren Schluss war

Berlins „Wende-Linie“ im Porträt - Auf den Spuren der Ringlinien: So kam die Tram zurück in den Westen

Inhaltsverzeichnis

Ausgabe 03/22

Betriebe

Pionier der West-Erweiterung

Berlin: Die Linie M13 im Porträt - Am 2. Oktober 1967 endete der reguläre Straßenbahnbetrieb in West-Berlin. 28 Jahre später überwand die Linie 23 als Vorgänger der M13 die alte Grenze und läutete die Rückkehr der Tram in die ehemaligen Westsektoren ein. Heute ist die M13 eine gut frequentierte und besondere Linie im Tramnetz der Bundeshauptstadt

SM-Serie: Weichen im Fahrdraht

Funktion und Einsatz von Luftweichen - Straßenbahnstrecken, auf denen Fahrzeuge mit Stangenstromabnehmer und Rolle zum Einsatz kommen oder ein Schleifschuh zur Stromabnahme dient, benötigen bei Abzweigen über den Gleisweichen zusätzlich Fahrdrahtweichen. Es gibt unterschiedliche Bauformen - und auch heute noch derartigen Betrieb

Linienverkehr nur unter der Ruhr

Mülheim an der Ruhr: Die Strecke über die Schloßbrücke nach Broich - Einst war sie fester Bestandteil des Mülheimer Meterspur- und des Duisburger Normalspur-Netzes und deshalb mit Vierschienengleis ausgestattet. Seit der Linienverkehr kurz vor der Jahrtausendwende in den Tunnel versenkt wurde, dient die Strecke von der Stadtmitte gen Westen nur noch der Depotanbindung

Fahrzeuge

286 Fahrzeuge für sieben deutsche Betriebe

Der Multigelenkwagen vom Typ Combino in Deutschland - Als der Combino des Herstellers Siemens durch Rissbildungen in den Wagenkästen jäh aus der Erfolgsspur katapultiert wurde, waren sieben deutsche Verkehrsbetriebe betroffen. Doch auch nach der Krise gab es noch Bestellungen. Insgesamt fanden 286 Combinos in diversen Ausprägungen und mit unterschiedlichen Werdegängen den Weg auf deutsche Schienennetze

Der „Schicki-Express“

Stuttgart/Iasi: Die bewegte Geschichte des Tw 444 vom Typ GT4 - Seit 60 Jahren tut der einstige Stuttgarter Triebwagen 444 das, was ein anständiger Straßenbahnwagen machen soll: Er steht klaglos und unauffällig im Dienst - knapp 40 Jahre lang in Schwaben und seither im ostrumänischen Iasi. Nur einmal, vor einem halben Jahrhundert, hatte er einen spektakulären Auftritt im „fahrerlosen“ Betrieb

Stadt - Land - Stadler

Großauftrag VDV-Tram-Train - Der Schweizer Fahrzeughersteller Stadler Rail hat mit dem „CITYLINK“ den Tram-Train-Großauftrag der deutsch-österreichischen Bestellgemeinschaft über bis zu 504 Fahrzeuge gewonnen. 246 Bahnen für sechs Unternehmen sind konkret bestellt

Geschichte

Nach dem Adler, vor der U-Bahn

Die „Straßaboh“ in Fürth - Vor 40 Jahren endete die Ära der Straßenbahn im fränkischen Fürth. Eröffnet 1881 und elektrisch ab 1896, verdrängte sie auf ihrer Hauptstrecke zwischen Fürth und Nürnberg die berühmte Ludwigseisenbahn von 1835, um auf dieser Route ganze zwei Monate vor ihrem 100. Geburtstag von der U-Bahn abgelöst zu werden

Mahnmal auf dem „Tollsberg“

Überbleibsel der Straßenbahnzeit in Hamburg sind rar - Eines der wenigen Schienenrelikte der Tram in der Hansestadt findet man auf dem Dulsberg in der Straßburger Straße, wo bereits 1963 die letzte Bahn fuhr

Auf spannenden Spuren

Der Betriebsbahnhof Floridsdorf der Wiener Linien - 1886 startete der Bahnhof Floridsdorf als Heimat der Dampftramway mit ungewöhnlicher 1.440-Millimeter-Spurweite. Für die „Elektrische“ umgebaut und immer wieder modernisiert, besitzt er heute unter beengten Verhältnissen ein ausgeklügeltes System an Wendemöglichkeiten für Einrichtungswagen

Straßenbahn im Modell

H0-Tram-Depot nach Stuttgarter Vorbild

Lauckners Gleis- und Weichenbau in sechs Schritten

H0-Neuheit: Bremens Avenio mit Münchner Wurzeln

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